Zukunftssicher mit der Technischen Hochschule Ulm

Am 9. Dezember waren Werner und ich zu Gast an der Technischen Hochschule Ulm (THU), wo wir Prof. Dr. Dietmar Graeber und Dr. Thomas Aigle trafen. Dietmar Graeber leitet die Smart Grids Forschungsgruppe, die zu den größten Forschungsgruppen der THU zählt. Thomas Aigle fokussiert sich als Senior Researcher auf Energiesystemanalyse, Technologiepfade und Zukunftsszenarien. Beide engagieren sich leidenschaftlich für die Energiewende – in der Forschung ebenso wie in der Lehre.

Das ausführliche Gespräch und ein eindrucksvoller Rundgangs über den Campus sorgten bei uns für Begeisterung.  Deutlich wurde: Die THU ist praxisnah, modern und sehr gut vernetzt, sowohl mit Unternehmen in der Region als auch mit Forschungspartnern aus Deutschland und Europa.

Schnell drehte sich das Gespräch um das Studieren an der THU. Für junge Menschen, die etwas bewegen wollen, bietet die THU die besten Voraussetzungen: Hier geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern auch um das für die Praxis so wichtige Verständnis komplexer Zusammenhänge zwischen Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft. Und genau das ist entscheidend, wenn wir unsere Energieversorgung nachhaltig gestalten wollen.

Ob Energiewirtschaft, Elektromobilität, Digitalisierung oder Infrastruktur: Wer sich für diese Themen interessiert, findet an der THU ein Umfeld, das inspiriert und Perspektiven bietet. Denn die Herausforderungen der Energiezukunft sind bereits Realität. Gut ausgebildete Fachkräfte werden dringender gebraucht denn je.

Thomas Aigle:
„Wer hier studiert, hat nicht nur gute Berufsaussichten, sondern auch die Chance, wirklich etwas zu verändern.“

Aktuell besonders beliebt sind die dualen Studiengänge der THU, die auch im Bereich der Energiewirtschaft und Energietechnik angeboten werden. Die Studierenden sind bei einem Unternehmen in der Region angestellt und studieren parallel an der THU. Das ist für alle Beteiligten eine sehr attraktive Lösung. Die Studierenden profitieren von dem finanziellen Vorteil, der Arbeitgeber von der zielgerichteten Ausbildung und die Hochschule von der engen Verzahnung mit der Wirtschaft.

Zum Schluss wollten wir noch wissen: Wie stellt ihr euch unsere Region in 20 Jahren vor? Die Antwort war optimistisch:

Nachhaltigkeit ohne Komfortverlust. Viel Photovoltaik, gut integrierte Windkraft, Wasserstoff als Ergänzung – und hoffentlich auch soziale Innovationen, die den Wandel mittragen.

Vielen Dank an Dietmar und Thomas für ihre Zeit, die Einblicke  und ihre inspirierende Energie.

Im Bild: Dr. Thomas Aigle, Prof. Dr. Werner Tillmetz, Prof. Dr. Dietmar Graeber; im Hintergrund: Wasserstofftestzentrum mit Elektrolyse, Gasturbine und Batteriespeicher (Bild Petra Boeger)

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