Wo geht`s lang?

Manchmal suchen wir verzweifelt nach spannenden Themen für den nächsten Newsletter. Diese Woche machte uns die Flut der vielen schlechten Nachrichten zu schaffen – wir wollen eigentlich gerne mutig und mit Zuversicht in die Zukunft schauen. Beim Nachdenken über die aktuelle Nachrichtenlage kamen dann doch interessante Aspekte auf, die viel mit uns und mit unserer Region zu tun haben.

Die Sperrung der Straße von Hormus, über die 20 Prozent des weltweiten Öl- und LNG-Transportes erfolgt, hat mich an die autofreien Sonntage im Jahr 1973 erinnert. Wir haben in den letzten 50 Jahren nichts dazu gelernt. Es ist nicht zu spät zum Handeln. Das erfordert aber mutige Politiker, eine Spezies die vom Aussterben bedroht ist.

In seinem Beitrag „Der traurige Clown“ verweist Georg Binder auf das fundamentale Problem hinter den vielen Kriegen um Öl und Gas: Die Gier. Viele und sehr berühmte Investoren interessieren sich nur für kurzfristige und sehr hohe Gewinne. Die so wichtige Resilienz (hier Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaft bei Krisen oder Katastrophen) bleibt auf der Strecke.

Zur Resilienz gehört auf alle Fälle auch die Trinkwasserversorgung. Ein Bericht zur strategischen Bedeutung der Meerwasser-Entsalzung auf der Arabischen Halbinsel hat mich nicht nur an den Bodensee als Europas größter Trinkwasserspeicher erinnert, sondern auch spannende Zusammenhänge zwischen Erdöl und Trinkwasser zu Tage gefördert.

Eine wunderschöne Geschichte zur künftigen Energieversorgung von Sportbooten hat sich Petra Boeger ausgedacht. Die Yacht wird leise, noch komfortabler und zum Stromlieferanten. Da freuen sich alle: Bootsbesitzer, Werft und Marina. Lassen Sie sich überraschen.

Nicht nur die Boote, sondern auch die Kommunen rund um den See könnten ihre Energieversorgung resilienter und kostengünstiger gestalten. Es gibt schon viele erfolgreiche Beispiele dezentrale und regionale Energiesystem, wie Georg Binder in seinem Beitrag dargestellt.

Ob im Boot, im Auto, im Haus oder bei Sonnenkraftwerken spielen Batterien für die Speicherung des Stromes eine Schlüsselrolle. Viele sind noch zögerlich und sorgen sich um die Alterung der Batterie. Werner Tillmetz hat in seinem abschließenden Vergleich ein paar Vorschläge zum stressfreien Älterwerden.

In der Hoffnung, dass wir mit unseren Beiträgen für Mut und Zuversicht gesorgt haben, wünschen wir Ihnen ein stressfreies Wochenende und den gewünschten Ausgang der Wahl in den nördlichen Teilen der Bodenseeregion

Ihr e2connect/Bodensee Team

 

 

 

 

 

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