Charles Darwin: Survival of the Fittest

Beim Begriff „Fit“ fällt uns zunächst das Fitnessstudio, auch „Muckibude“genannt, ein, ebenso die durchtrainierten Muskelpakete der regelmäßigen Nutzer. In Wirklichkeit bedeutet der Begriff aus dem Englischen so etwas wie „passend“ oder „tauglich“.

Charles Darwin hat mit seinen intensiven Beobachtungen der Natur den Begriff „Survival of the Fittest“ (Überleben der am besten Angepassten) geprägt. Das Beispiel des Dinosaurier-Sterbens zeigt uns, dass am Ende nicht der Größte oder Kräftigste überlebt, sondern derjenige, der sich am geschicktesten, schnellsten oder intelligentesten an ein sich veränderndes Umfeld anpasst.

Lassen Sie uns die Erkenntnisse von Darwin einmal auf unser heutiges, tägliches Leben übertragen – was fällt Ihnen dazu ein?

Meine Gedanken dazu:

Deutschland ist zu 70 Prozent abhängig vom Import von Energie. Die extreme Abhängigkeit von russischem Erdöl und Erdgas konnten wir in den letzten Jahren zwar reduzieren, nicht aber die Mengen an fossilen Energien, die wir Tag für Tag verbrennen.

Dabei gibt es unendlich viele Ideen, um den Verbrauch zu reduzieren und Kosten zu sparen:

Kleinere Autos brauchen wenig Sprit und passen (fit) besser in die Parklücke.

Mit dem Rad zur Arbeit fahren macht den Fahrer fitter, und es spart sowohl Benzin als auch die Kosten für das Fitnessstudio.

Wer dann noch mit dem Rad in Urlaub fährt, braucht kein Luxushotel mit Wellness und spart viel Geld.

Auf viele Hausdächer und Balkone würde noch eine Photovoltaikanlage passen (fit) und damit könnten wir nicht nur Erdgas, sondern auch sehr viel Geld einsparen.

Viele regionalen Energieversorger könnten ein Fitnessprogramm auflegen, um sich vom Einkauf teuren Stroms und Gas unabhängiger zu machen.

Zum Schluss noch ein paar Worte zu unserem Konsumverhalten, das indirekt für den Verbrauch riesiger Mengen an fossilen Energien verantwortlich ist. Ein Hinweis liefert uns die Werbung, die uns ständig, überall und oft versteckt (Influencer) dazu animiert, Geld und damit Energie für Dinge zu verprassen, die wir eigentlich nicht brauchen oder besser aus heimischer Erzeugung beziehen könnten.  So lagen beispielsweise die Werbeeinnahmen des Meta-Konzerns (Facebook) im letzten Jahr bei etwa 200 Milliarden USD. Die weltweite Werbebranche hat einen Umsatz von jährlich mehr als 1.000 Milliarden USD! Auch wenn wir uns dem Einfluss der Werbung kaum entziehen können, so stellt sich trotzdem die Frage, was wir wirklich zum (Über)Leben brauchen und wer Krisen am besten überlebt:

Wer sich am schnellsten und geschicktesten an die veränderte Situation anpasst, gewinnt!

 

Titelbild: Petra Boeter – KI generiert

Blogbeitrag teilen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren ...

Angepasst und unabhängig

Die steigenden Preise beherrschen die Schlagzeilen und die politische Debatte – Benzin, Diesel, Kerosin, Erdgas, Kunstdünger, Lebensmittel und so weiter. Dabei ist bei uns alles

Weiterlesen »

Earth Hour 2026

Am 28. März 2026 um 20.30 Uhr Ortszeit ist es wieder so weit: Zur Earth Hour gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus. Die

Weiterlesen »