Man konnte es nicht voraussehen, dass unser nur mäßig begabter Präsident der USA mit seinen Taten so erfolgreich die Preise für fossile Energien in die Höhe treibt.
Es läuft sehr gut für ihn und seine Kumpanen. Sie verdienen soviel Geld wie noch nie. Durch die ständig wechselnden negativen Impulse reagiert der Markt täglich darauf, und die Preise gehen rauf, runter, und wieder höher rauf. Die globalen Spekulanten verdienen dann an ihren kurzfristigen Wetten noch viel mehr als nur am bloßen Anstieg der Energiepreise.
Und wer kommt dafür auf? Natürlich wieder die Allgemeinheit durch ihre Steuern. Die USA gibt pro Tag eine Milliarde US Dollar seiner Steuergelder aus, um den Irankrieg zu finanzieren. Für die ganze Welt wird dadurch der Nachschub an Rohöl aus dem Nahen Osten gerade um 20 Prozent verknappt. Von den täglich 100 Millionen Barrel (1 Barrel =159 Liter), die wir verbrauchen, fehlen nun ganze 20 Millionen Barrel.
Nur die Händler, die am meisten bezahlen können, bekommen jetzt noch Nachschub. Das führt in einigen Ländern in Asien heute schon zu drastischen Lieferengpässen, Rationierungen und dem Schließen von Tankstellen. Geld hilft in dieser Situation aber auch nicht weiter, denn es kommt ja trotz allem kurzfristig nicht soviel mehr Rohöl auf den Markt.
Durch diese Geschehnisse wird uns aber noch viel schneller klar, dass wir uns nicht ausruhen können, um unsere Energieversorgung schnellstens umzustellen. Der Chor der ewig Gestrigen ruft in Deutschland sofort wieder nach Senkung der Steuern und der CO2-Abgabe sowie der Einführung von Preisdeckeln, also nach noch viel mehr Subventionen für fossile Energien.
Das Gegenteil davon bringt uns heraus aus der Abhängigkeit von Donald und seinem guten Freund Wladimir.
Wie wäre es, wenn wir mittels einer Umwidmung der unvernünftigen Subventionen, den aktuellen „Übergewinnsteuern“, die die Regierung selbst gerade in dieser Zeit erzielt und natürlich auch den CO2-Abgaben, endlich nachhaltige Projekte direkt beschleunigen? Das wäre doch mal ein wirklich sinnvoller Schritt unserer neuen Energieministerin, die vor dem aktuellen Hintergrund besonders blass ausschaut.
Die hohen Preise und die bevorstehende Verknappung auch bei uns in Deutschland verdeutlichen unsere massive Abhängigkeit von diesen uns feindlich gesonnenen Herrschaften. Dies macht jedem klar, dass wir noch rascher umdenken müssen, unseren Verbrauch drastisch einschränken und schnell auf andere Energieträger setzen müssen. Wie mehrfach besprochen: Die Technologien stehen alle bereit, und die erneuerbaren Energien sind schon seit 2021 günstiger als Kohle, Öl und Gas.
Also bitte keine weiteren fossilen Subventionen mehr auf Kosten der Allgemeinheit, sondern gezielte Investitionen in unsere friedlichere Zukunft.
Titelbild: Kin Li @ unsplash.com


