Jetzt beginnt bei LEGO® die Zeit der klimaneutralen Kunststoffe. Derzeit wird mehr als die Hälfte der jährlich 100 Millionen Tonnen an fossil erzeugtem Methanol für die Herstellung von chemischen Produkten wie Kunststoffen und Klebstoffen verwendet. Der Rest wird u.a. als Additive für Kraftstoffe verwendet.
Bei der Erzeugung von Methanol aus Kohle oder Erdgas entstehen jährlich zwischen 200 und 300 Millionen Tonnen CO2, die das Klima in großem Maße belasten. Dieses Problem kann jetzt neutralisiert werden, indem man chemisch identisches E-Methanol aus grünem Wasserstoff und CO2 aus Abgasen oder direkt aus der Umgebungsluft synthetisiert.
Mit dem Bau von entsprechenden Anlagen wie zum Beispiel der eMethanol-Fabrik der Firma European Energy im dänischen Kassö stehen nun erste große Mengen zum Verkauf. Die Firma LEGO® hat sich schon früh als Abnehmer an diesem Projekt beteiligt.
Die Kosten der Herstellung können gesenkt werden, wenn man statt in Skandinavien die Fabriken in sonnenreichen Regionen errichtet, dort, wo der notwendige grüne Strom sehr viel günstiger ist.
Die Prognosen der Methanol-Industrie zeigen eine Vervielfachung der Produktion bis 2050 auf 500 Millionen Tonnen E-Methanol pro Jahr auf, um damit die chemischen und auch die stark anwachsenden Mengen als Kraftstoff für die Schifffahrt, und – als SAF weiterverarbeitet – für die Luftfahrt bereitzustellen. E-Methanol wird damit entscheidend für die Erfüllung der internationalen Regulierungen für klimaneutrale Kraftstoffe.
Dank der Firma LEGO® wird diese positive Entwicklung jetzt für alle sichtbar.
Titelbild: Pressefoto der Firma LEGO®


