„Es gibt keinen Impfstoff gegen die Folgen des Klimawandels“

(Peter Giger, Zürich)                  Photo by Evangeline Shaw on Unsplash

Ab 25.Januar findet das jährliche Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos statt – diesmal als Online-Konferenz. Auch Greta Thunberg wird sich mit einem eigenem Video daran beteiligen. Selbstverständlich wird dabei auch das Thema „Pandemie“ eine große Rolle spielen, von der praktisch alle Teilnehmerländer betroffen sind.

Erstmals widmet sich der Vorabbericht in besonderem Maße der Frage, ab welchem Zustand beziehungsweise welcher Größenordnung die klimatischen Auswüchse – also z.B. extreme Wetterereignisse oder menschengemachte Umweltschäden –  als „Bedrohung für die Welt“ gesehen werden müssen. Im Vergleich dazu gilt die gegenwärtige Pandemie  „nur“ als kurzfristiges Risiko. 

Aufgrund des bedrohlichen Klimawandels fordert Martin Bethke vom deutschen Weltwirtschaftsforum die Unternehmer zu nachhaltigem Wirtschaften auf und ihrer Verantwortung auch dadurch gerecht zu werden, dass sie Nachhaltigkeitsziele systematisch in ihr Kerngeschäft integrieren. Denn er ist sich sicher, das deren Berücksichtigung bald zum „entscheidenden Faktor bei den Vergabe von Investitionen und Krediten“ werden wird.

Und so formuliert es Michael Bruch, der Leiter für Nachhaltigkeitsthemen beim globalen Risikoversicherer Allianz (AGSC):

 

„Mit der Umsetzung der Impfprogramme wird die Pandemie beherrschbarer werden, und der Klimawandel wird im Jahr 2021 wieder als Priorität auf der Agenda des Managements stehen“.

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