Wussten Sie, dass …

… Tankstellen ihren Kraftstoff künftig direkt selbst herstellen könnten?

Ein Teil des Straßenverkehrs könnte in Zukunft durch Brennstoffzellen angetrieben werden. Doch wie kommt der Wasserstoff von der Herstellung in den Tank? Grundsätzlich bieten sich drei Möglichkeiten an: eine Verteilung wie bisher mit Tanklastwagen, der Transport per Pipeline – oder eine Produktion direkt an der Tankstelle.

Ein Vorteil des „lokalen, grünen Wasserstoffs“ liegt auf der Hand: Der elektrische Strom kann an manchen Standorten direkt und erneuerbar erzeugt oder über bestehende Leitungen transportiert werden. Ein Elektrolyseur spaltet Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. Die Fahrzeuge tanken dann den vor Ort hergestellten Kraftstoff.

Das Prinzip wurde schon vor vielen Jahren in ersten Pilotprojekten demonstriert (Hamburg) und sollte  gerade für Tankstellen mit hohem Bedarf, wie an großen Rastplätzen, analysiert und weiter entwickelt werden.

Auch batterieelektrische Fahrzeuge könnten davon profitieren: In Zeiten mit wenig grünem Strom im Netz, kann der Wasserstoff zurück in Strom gewandelt werden und das Laden der Batteriefahrzeuge unterstützen.

 

Quelle: NPM

 

 

Blogbeitrag teilen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren ...

Sommerpause = Zeit zum Nachdenken

Wir von e2connect engagieren uns ehrenamtlich, ganz ohne Urlaubsanspruch. Trotzdem spüren wir: Es ist Zeit für eine schöpferische Pause. Eine Gelegenheit, um durchzuatmen, nachzudenken und

Weiterlesen »

Mehr Auto, weniger Wende?

Seit Jahren wird über eine Verkehrswende diskutiert. Bis 2030 sollen die Emissionen des Verkehrssektors deutlich sinken und der CO₂-Ausstoß um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990

Weiterlesen »