So sollte das Laden eines E-Autos funktionieren.
Doch was, wenn genau das nicht passiert?
Die Ladesäule wird im Navi angezeigt, ich fahre sie mit entsprechend niedrigem Akkustand an – und dann funktioniert sie nicht. Aus einem eigentlich unspektakulären Ladestopp wird ziemlich schnell ein Ärgernis und Stress.
Vielleicht ist mir deshalb ein Beitrag in Elektroauto News über den Ladestromanbieter Shell Recharge aufgefallen.
Shell Recharge hat bis Ende August 150 Schnellladepunkte an mehr als 40 Standorten in Deutschland technisch modernisiert. Bis Ende dieses Jahres sollen mindestens 50 weitere folgen.
Ältere Ladesysteme werden durch neue Hardware ersetzt, an ausgewählten Standorten wird zusätzlich die verfügbare Ladeleistung erhöht. Insgesamt betreibt Shell Recharge nach eigenen Angaben gut 2.400 Schnellladepunkte in Deutschland.
Die Ladesäulen sollen zuverlässiger funktionieren.
Shell Recharge spricht von höherer technischer Stabilität und besserer Verfügbarkeit. Dazu kommen die laufende Überwachung der Standorte, verschiedene Bezahlmöglichkeiten und digitale Dienste.
Die nächste Phase der Elektromobilität werde nicht allein über die Zahl der Ladepunkte entschieden, sondern über deren „Zuverlässigkeit im Alltag“, sagt das Unternehmen.
Ein interessanter Gedanke. Denn beim Ausbau der Ladeinfrastruktur schauen wir verständlicherweise häufig darauf, wie viele neue Ladepunkte hinzukommen.
Aber auch die Tausenden, die bereits stehen, müssen funktionieren. Dass Shell nun genau dort investiert, finde ich richtig.
Denn am Ende möchte ich über eine Ladesäule eigentlich gar nicht nachdenken müssen.
Zum Schluss noch das Entscheidende für den glücklichen E-Autofahrer: Es gibt jetzt auch ein Shell-Cafe. Während der Strom zuverlässig fließt, kann ich gemütlich meinen Capuccino trinken. Das ist Kundenorientierung, wie sie überall sein sollte!
Einstecken. Laden. Genießen. Bezahlen. Weiterfahren.


