Kommunale Projekte für Wasserstoff

Der Verband der kommunalen Unternehmer (VKU) hat ein interessantes Positionspapier mit dem Titel  Zukunft-H2 veröffentlicht.

Im Kern geht es darum, die vorhandenen Verteilnetze für Erdgas auch zunehmend für grünen Wasserstoff zu verwenden. In Zeiten überschüssigen und sehr kostengünstigen Stroms aus Erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windenergie, Laufwasserkraftwerke oder BHKWs von Biogasanlagen), diesen über Elektrolyse in Wasserstoff umzuwandeln. Der Wasserstoff kann dann dem Erdgas beigemischt werden und langfristig Erdgas ganz ersetzen.

Der Wasserstoff (oder Gemisch mit Erdgas) kann dann vor allem im Winterhalbjahr zum Heizen der Gebäude verwendet. Auch Wasserstoff-Tankstellen können an das Verteilnetz angekoppelt werden.

Über die Ankopplung an das Ferngasnetz wird auch der Import von grünem Wasserstoff aus wind- und sonnenreichen Regionen Europas möglich.

 

 

 

 

 

 

Blogbeitrag teilen

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Das könnte Sie auch interessieren ...

Sommerpause = Zeit zum Nachdenken

Wir von e2connect engagieren uns ehrenamtlich, ganz ohne Urlaubsanspruch. Trotzdem spüren wir: Es ist Zeit für eine schöpferische Pause. Eine Gelegenheit, um durchzuatmen, nachzudenken und

Weiterlesen »

Mehr Auto, weniger Wende?

Seit Jahren wird über eine Verkehrswende diskutiert. Bis 2030 sollen die Emissionen des Verkehrssektors deutlich sinken und der CO₂-Ausstoß um mindestens 40 Prozent gegenüber 1990

Weiterlesen »