Beim Verfolgen der Nachrichten, egal ob im Fernsehen, der Tageszeitung oder in den sozialen Medien, freut es mich, dass all die Themen, die 40 Jahre lang meinen beruflichen Alltag prägten und heute das Motto von e2connect sind, immer mehr in den Vordergrund treten. Gleichzeitig ist es mehr als frustrierend zu erleben, wie viele Unkenntnis und oft absichtlich gestreute Falschinformationen verbreitet werden. Das hat dann enormen Einfuss auf die Politik und die Weichenstellungen für unsere Zukunft. Sind wir noch in der Lage, falsch von richtig zu unterscheiden? Sind wir noch lernfähig?
Im ersten Beitrag habe ich einen aktuellen Beitrag zur Wasserstofftankstelle in Memmingen unter die Lupe genommen und versucht, einige Dinge wieder geradezubiegen. Hier hat der Journalist sicherlich nicht absichtlich Falsches verbreitet.
In vielen Fällen stecken hinter offensichtlich falschen Meldungen aber ganz konkrete Interessen. Winfried Hamann hat sich intensiver mit dem Problem der Fakenews auseinander gesetzt.
Bei der Schlüsseltechnologie Batterie wird heute fast nur auf die Politik verwiesen, die sich doch um den Aufbau einer deutschen/europäischen Fertigung kümmern soll. Dabei liegt das Problem an ganz anderer Stelle , wie mein Blick hinter die Kulissen der bisherigen Batterieaktivitäten in Deutschland zeigt. Die traditionelle Industrie ist bis heute nicht in der Lage, strategisch zusammenzuarbeiten und das Thema gemeinsam zu meistern. Vor zehn Jahren getroffen Entscheidungen führen heute zum Abbau von Arbeitsplätzen.
Wie kann man das Dilemma mit falschen oder irreführenden Informationen lösen? Das geht nur über einen offenen und ehrlichen Diskurs. Zu meinem Beitrag über Batteriespeicher in der letzten Woche kam die Frage auf, ob Batterien auch als Langzeitspeicher geeignet sind. Das habe ich im vorletzten Beitrag für den heutigen Newsletter beleuchtet.
Zu guter Letzt noch etwas zum Schmunzeln: Unseren Politikern scheinen die Ladezeiten für die E-Autos zu lange zu sein. Dazu habe ich mir noch ein paar bedenkenswerte Vorschläge überlegt.
Unsere Welt ist eben sehr komplex und schwer durchschaubar geworden. Vielleicht können wir mit unseren Beiträgen zu etwas Transparenz und Verständnis beitragen. Gerne stellen Sie uns Fragen und senden die Beiträge an Interessierte weiter,
Ihr e2connect Team


