„Die Energiewende muss ganz oben auf der To-Do-Liste der neuen Bundesregierung stehen“

Mit diesem Appell weist Kerstin Andreae, vorsitzende Geschäftsführerin des BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft), auf den deutlich gesunkenen Anteil Erneuerbarer Energien beim Stromverbrauch in den ersten drei Quartalen dieses Jahres hin: 43 Prozent gegenüber 48 Prozent im vergangenen Jahr.

Allerdings schränkt sie ein, dass die ersten drei Monate im Jahr 2020 ungewöhnlich windreich waren und dass natürlich auch die Corona bedingten Einschränkungen einen viel niedrigeren Stromverbrauch zur Folge hatten. Im Gegenzug ist das laufende Jahr jedoch viel windärmer, wird aber teilweise durch gute Photovoltaikergebnisse aufgefangen.

Gleichwohl unterstreicht sie ihren Appell:

„Mehr Tempo beim Erneuerbaren-Ausbau, insbesondere bei der Windenergie an Land. Hemmnisse wie langwierige Planungs- und Genehmigungsverfahren, fehlende Flächen und uneinheitliche Regelungen im Artenschutz müssen dringend aus dem Weg geräumt werden…Neue Gaskraftwerke und Gas-KWK-Anlagen müssen technologisch bereits in der Lage sein, zukünftig Wasserstoff als Energiequelle zu nutzen und damit langfristig klimaneutral arbeiten zu können.“

 

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