Solarstrom-Ausbau in Bayern lahmt

Trotz vieler markiger Worte gelingt es unserem großen Majestix nicht, wenigstens den Ausbau des Solarstroms in Bayern weiter zu forcieren. Windkraft mag er ja gar nicht und schludert dort noch viel mehr…

Laut der aktuellen Analyse der Plattform Solarserver.de ist Bayern auf Platz vier hinter drei ostdeutschen Bundesländern abgerutscht (pro Einwohner gerechnet). Autsch, das tut weh! Das kann er auch nicht mit viel heisser Luft wieder ausgleichen.

Vergleichen wir jetzt die Spitzenreiter Brandenburg und McPom mit Spanien und Marokko, dann wird die mangelnde Geschwindigkeit noch viel deutlicher. In diesen sonnenreichen Ländern ist der Ausbau schon um den Faktor drei höher!

Die Gesetze der Bundesregierung sind alles andere als hilfreich: Das neue Solarspitzengesetz hat durch nun fehlende Anreize den Zubau an Solaranlagen in Deutschland halbiert.

Unser Energie-Dreamteam – bestehend aus Fritze, Kätchen und Majestix – können es einfach nicht (oder sie treiben tatsächlich ein böses Spiel im Namen unserer deutschen Energieversorger?).

 

Titelbild: Andreas Gücklhorn @unsplash.com

 

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Ein Kommentar

  1. 26,7 Prozent der PV Leistung Deutschlands ist in Bayern installiert, also mehr als ein Viertel.
    Und auch in den ersten 4 Monaten des Jahres, hatte Bayern einen Anteil von mehr als 22%.

    Pro Einwohner sind in Deutschland 1,46 KW installiert, in Bayern fast 2,5 KW.
    Und der Abstand wächst weiter.

    Allerdings ist der Ausbau in Bayern sehr ungleich verteilt. Er zeigt ein sehr starkes Gefälle vom Nordosten Bayerns nach Südwesten.
    Pro Einwohner liegt der Landkreis Lindau weit hinten und noch unter dem deutschen Wert.

    Dabei hat der Landkreis Lindau beste Voraussetzungen das zu ändern, nicht nur wegen der sonnenreichen Lagen, sondern auch wegen fast 3 Mio. qm Dachfläche, von denen bisher nicht viel mehr als 10 % mit PV belegt sind.
    Sehr viele könnten sich also beteiligen am PV Ausbau.

    Allerdings ist die bequeme Zeit des „installieren und einspeisen“ vorbei.
    Nur einspeisen schadet dem Stromsystem, den Strompreisen und dem Geldbeutel der Steuerzahler.
    Wer PV installieren und wirtschaftlich betrieben will braucht stattdessen ein Nutzungskonzept.
    Dazu gehören Speicher (und zwar solche die den Namen auch verdienen) und eigene Verbraucher, wie Wärmepumpe und E-Auto.

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