Die EU-Kommission hat eine Flotte von etwa 100 E-Fahrzeugen, wie elektrive.net berichtet. Im Vergleich zum Fuhrpark der Bundesregierung ist das richtig vorbildlich.
Jetzt fahren die Kommissare mit den Batterie-Autos regelmäßig 440 km von Brüssel nach Straßburg. Entgegen den Angaben der Hersteller scheint aber die eingebaute Reichweite nicht zu reichen: Man trifft sich auf einem bekannten Rastplatz im Luxemburg um nochmals nachzuladen. Dieser zeitliche Mehraufwand von 20 bis 30 Minuten scheint den Politikern nicht zu gefallen.
Was tun?
Unsere gestreßten Politiker könnten beispielsweise
- die gemeinsamen 20 Minuten an der Raststätte nutzen, um sich abzustimmen und damit die anschließenden Sitzungen zu verkürzen.
- sie können auch mit der Bahn fahren, die auch nur 4 Stunden für die Fahrt braucht und hätten dann viel Zeit für eine nette Unterhaltung mit den Kollegen und vor allem mit den Bürger*innen.
sie könnten auf sparsamere Fahrzeuge wie einen Tesla umsteigen. Der schafft die Strecke locker.- sie könnten auf Wasserstoff-Fahrzeuge umsteigen, die haben auch die notwendige Reichweite und lassen sich sogar in 3 Minuten nachtanken. Wasserstoff-Tankstellen gibt es sowohl in Brüssel als auch in Straßburg.
Zurück zu unseren Medien und die deutschen Regierungen:
Wie sieht es da eigentlich mit der Vorbildfunktion unserer Politiker und der emissionsfreien Mobilität aus?


