Am 4.Advent feiern wir wie jedes Jahr die Wintersonnwende. Die Nacht vom 21.12. zum 22.12. wird die längste in diesem Jahr sein. Danach werden die Nächte wieder kürzer und die Tage länger. Dieses Naturereignis beschäftigte die Menschheit schon seit Jahrtausenden und wurde zum Anlass genommen, die Geburtstage ihrer Sonnengottheiten zu feiern. Die christliche Kirche Roms begann im Jahr 336 n. Chr. Weihnachten an dem Tag zu feiern, der mit dem römischen Bauernfest Saturnalia, das zu Ehren von Saturn zur Wintersonnenwende begangen wurde, zusammenfiel. So interpretieren viele Historiker, dass ausgerechnet der 25. Dezember mit der Geburt Christi verknüpft wird. So wurde aus der Wintersonnwendfeier unser traditionelles Weihnachtsfest.
Schon in der Antike war bekannt, dass die Erde eine Kugel ist. Aristoteles und Eratosthenes waren in der Lage, anhand des Sonnenstandes zur Wintersonnwende den Umfang der Erde zu berechnen. Galileo Galilei hat dann im 17. Jahrhundert Beweise gesammelt, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht umgekehrt, was ihm große Schwierigkeiten mit der Kirche einbrachte.



Eine Antwort
Es ist heute 19.12.25 kurz vor zwei. Es ist bewölkt und unsere PV-Anlage liefert im Moment 584 Watt. Die Wärmepumpe, die zwei Wohneinheiten mit insgesamt 263 m² für 6 Personen versorgt benötigt 779 Watt. Mit anderen Worten fast 75 % der benötigten Heizwärme kommen derzeit vom Sonnenlicht durch die Wolkendecke. Die Wärmepumpe hat bisher an diesem Tag 14,4 Kilowattstunden Strom benötigt und das Sonnenlicht hat davon 2,2 Kilowattstunden geliefert, also ca. 15 %. Nicht viel, aber dennoch ein spürbarer Beitrag. Überhaupt hat das Sonnenlicht in diesem Dezember bisher ca. 22% Energie geliefert für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom und E-Auto und das bei der derzeit vorherrschenden Wolken- und Nebellage. Wenn übermorgen die Wintersonnenwende durchschritten ist, wird es wieder mit dem Sonnenlicht aufwärts gehen und es wird von Tag zu Tag und Woche zu Woche wieder heller und ertragreicher werden.