Net schwätza, me schaffa!

Diese schwäbische Philosophie (nicht viel reden, lieber gleich richtig anpacken) – konnte ich vor 20 Jahren hautnah erleben, als ich die Ulmer kennen und schätzen lernen durfte. In der Wissenschaftsstadt gab es so viele Aktivitäten und erfolgreiche Unternehmer, von denen ich vorher noch nie etwas gehört hatte. So haben berühmte Firmen wie Gardena (Gartengeräte) oder Müller (Drogeriemarkt) ihre Wurzeln in Ulm. Auch bei den neuen Energietechnologien, wie Photovoltaik, Smart Grid, Batterien oder Wasserstoff, gehören die Ulmer schon sehr lange zu den weltweit führenden Akteuren.

Inzwischen zwingen uns die geopolitischen Verwerfungen zu schnellem Handeln und weg von den fossilen Kraftstoffen. Zeit zum Diskutieren und Besserwissen haben wir nicht mehr.

Im ersten Beitrag appelliert Winfried Hamann an das gemeinsame Handeln in der internationalen Bodenseeregion. Die zehn Anrainerstaaten mit ihren vielen innovativen Unternehmen könnten zügig und gemeinsam die Umsetzung in eine klimafreundliche und resiliente Wirtschafts- und Urlaubsregion vorantreiben.

Die Bodenseeregion kann ihren gesamten Energiebedarf nicht durch heimische Energiequellen decken. Der Import von grüner Energie aus sonnen- und windreichen Regionen ist ein unabdingbares und gleichzeitig herausforderndes Thema, das wir gemeinsam angehen sollten, meint Georg Binder.

Die Stromspeicherung mit Batterien ist eines der zentralen Themen, um die stark fluktuierende Sonnenenergie auch richtig zu nutzen. Zwei kommunale Beispiele zeigen, wie man das macht und suchen dringend Nachahmer in unserer Region.

Flexibler Bezug von Strom aus Speicherseen spielt eine ganz entscheidende Rolle für eine stabile und sichere Stromversorgung. Viele Länder haben das, Deutschland jedoch nicht. In meinem Beitrag zeige ich auf, warum das so ist und was das für unser Handeln bedeutet.

Georg Binder hat gehandelt und sich zum Geburtstag ein E-Auto gegönnt – eines mit Range Extender. Dazu hat er seine amüsanten Erlebnisse aufgeschrieben.

Das lange Wochenende mit wechselhaftem Wetter verschafft sicher auch etwas Zeit, über das dringend notwendige Handeln nachzudenken. Sie können unseren Newsletter gerne auch an die Verantwortlichen Ihrer Kommunen oder interessierte Unternehmen weiterleiten.

Ihr e2connect Team

 

Titelbild: Petra Boeger KI generiert

 

 

 

 

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