O’zapft is!

Kerzen können die Wies’n-Besucher in diesem Jahr zuhause lassen: Denn anders als im letzten Jahr, wo der Strom gleich in zwei Zelten kurzfristig ausfiel, sorgen diesmal drei große Batteriespeicher dafür, dass dies nicht noch einmal passiert. Denn weil Gas mittlerweile verpönt, spärlich vorhanden und zudem recht teuer ist, betreiben die meisten Wirte ihre Küchen jetzt elektrisch. Weiterer Vorteil: die Stadtwerke München liefern schon seit 2012 hundertprozentigen Ökostrom.

Dieses Vorgehen stellt sicher, dass die jährlich auftretenden Kapazitätsprobleme des Stromnetzes während des Oktoberfestes bald Geschichte sind. Denn immerhin entspricht der Strombedarf für die 16tägige Großveranstaltung demjenigen, den 1.200 Münchner Wohnungen für ein ganzes Jahr benötigen, nämlich rund 2,8 Millionen Kilowattstunden. Und das sind 15 Prozent des Tagesbedarfs der bayerischen Haupstadt!

Deshalb weisen die Hersteller der Firma Tesvolt, welche die Großspeicher herstellt und liefert, ausdrücklich auf die Vorteile und Einsparungen bei deren Einsatz hin. Und sie zeigen auch in diesem Fall, dass in solchen Stress-Situationen zwar der grüne Strom vorhanden ist, jedoch das Netz der Engpass wäre, den man in bestimmten Fällen – siehe Oktoberfest – mit Batteriespeichern deutlich günstiger als einem Netzausbau umgehen kann.

Daniel Hannemann, Mitgründer und Aufsichtsratsmitglied von Tesvolt, betont deshalb: „In diesen Systemen setzen wir auf modernste Hochtemperaturzellen. Sie machen die Speicher sehr belastbar und langlebig. Ein weiterer Vorteil auf dem engen Festgelände ist, dass die Technologie ohne Flüssigkeitskühlung auskommt. Das spart Platz und verzichtet auch vollständig auf umweltgefährdende Kühlstoffe. Das passt auch zum nachhaltigen Anspruch der Wiesn.“

In diesem Sinne: A schöne Wiesn!

Bild: Uta Weik

 

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