Gute Nacht, Italien. Ciao Bella!

Eigentlich wollte ich jetzt einen Artikel verfassen und über den Ferrari Luce berichten. Den ersten vollelektrischen Sportwagen aus Maranello.

Schauen Sie sich das bitte selbst an. Leider verbietet es mir der gute Geschmack, mein Vorhaben umzusetzen. Statt einer Designikone müssen wir erleben, dass Ferrari leider nur Bestehendes kopiert hat statt selbst einen wichtigen Akzent für die E-Mobilität zu setzen.

Früher fragte mich mal ein Kind, warum Autos mit umweltfreundlicher Technik immer so schlecht aussehen. Antwort: die etablierten Firmen wollen deren Durchbruch am Markt gar nicht. Oder: Die Chinesen haben es jetzt erreicht, den Mainstream vorzugeben… oder Ferrari möchte sich damit an der Menschheit rächen, dass Italien schon wieder nicht bei der Fussballweltmeisterschaft dabei ist!

Es gab einmal schöne unverwechselbare Autos, die Ferrari in guter Zusammenarbeit mit der Stylingfirma Pininfarina gezaubert hat. Den leichten Rennwagen Testarossa, das traumhafte Cabrio 250 California oder den Supersportwagen 365 Berlinetta Boxer, um nur drei zu nennen. Aber 500.000 Euro zahlt doch niemand für eine uninspirierte billige Kopie eines Fernost SUVs… selbst wenn sie das Türenkonzept des BMW i3 trägt.

Ich bin sprachlos und sehr enttäuscht. Gute Nacht Italien. Bella Ciao!

 

Titelbild: Ferrari Pressebild

 

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